TRAUERZENTRUM
mit KOLUMBARIUM in ST.
THOMAS
MORUS
Liebe Mitglieder unserer Pfarrei!
Liebe Gäste!
Wir haben hier einige Fragen notiert, die
Sie vielleicht schon immer einmal stellen wollten. Wir sind uns bewusst,
dass dies nicht alle Fragen sind, die zum Thema „Trauerzentrum und Kolumbarium“
auftauchen. Bitte
schreiben Sie uns gern weitere Fragen/Anregungen. Wir werden schnellstmöglich
eine Antwort geben. Vielen Dank für Ihre Mittun !
Manfred Bruhn, Simon Peal, Gisela Bruhn

Warum ein Trauerzentrum
mit Kolumbarium in St. Thomas Morus?
Die Gremien der Pfarrei haben überlegt,
welche inhaltliche Zukunft die Gemeinde St. Thomas Morus haben kann. Dabei
wurde der Bedarf der Trauerseelsorge für das Erzbistum Hamburg erkannt,
dem man durch Gründung eines Trauerzentrums an diesem Standort begegnen
könnte. Die Finanzierung eines solchen Trauerzentrums könnte
durch ein Kolumbarium sichergestellt werden.
Kann die Gemeinde hier
weiterhin Gottesdienst feiern?
Die Kirche wird der Gemeinde weiterhin
für Eucharistiefeiern und Andachten zur Verfügung stehen. Auch
für das tägliche Gebet wird die Kirche möglichst geöffnet
bleiben.
Wer gehört zur Vorbereitungsgruppe
(Projektgruppe) für das Trauerzentrum und das Kolumbarium?
Frau G. Bruhn, Frau L. Leittersdorf-Wrobel,
Frau C. Peters, Herr M. Bruhn, Herr H. Dernbach, Herr Pfarrer C. Giering,
Herr H.-H. Schäfer, Herr C. Schulz, Herr R. Uhlig
Werden hier weiterhin Kinder
und Jugendliche auf die Erstkommunion und die Firmung vorbereitet?
Ja, solange es genügend Kinder und
Jugendliche gibt, die gern die Sakramente empfangen möchten. Und solange
es genügend Katecheten gibt, die die Sakramentenvorbereitung übernehmen.
Was ist ein Kolumbarium?
Das Wort Kolumbarium stammt aus dem Lateinischen
(columbarium). Dieser Begriff bezeichnete ursprünglich einen Taubenschlag
und taucht als Name für Grabkammern erstmals etwas 50 vor Christus
in römischen Quellen auf. Damit spielten die Menschen auf das Aussehen
der Kammern an, in denen in mehreren Reihen übereinander Nischen eingerichtet
waren, in denen Urnen standen. Heute sind Kolumbarien Gebäude und
Gewölbe, in denen Urnen aufbewahrt werden und die häufig an Friedhöfe
oder Kirchen angegliedert sind. Sie fügen sich in die Architektur
und Funktion des Gebäudes, wie das Beispiel der Kolumbariumskirche
Heilige Familie Osnabrück zeigt.
Wird es Urnenplätze
in der Kirche geben?
Zur Zeit gibt es noch keine Pläne,
wie und wo ein Kolumbarium errichtet wird. Auch für ein Trauerzentrum
liegen noch keine Pläne vor.
Wann startet die zu gründende
Stiftung einen Architektenwettbewerb?
Ein Beschluss für einen Architektenwettbewerb
liegt noch nicht vor.
Die Stiftung könnte erst nach Erlangen
der Rechtsfähigkeit durch Genehmigung und Zulassung der Justizbehörde
Hamburg und unseres Erzbischofs Dr. Werner Thissen einen Architektenwettbewerb
starten.
Auftraggeber für einen Wettbewerb
könnte zur Zeit die Projektgruppe der Pfarrei, gemeinsam mit dem Lenkungsausschuss
( Herrn Dr. Knorn/Projektentwickler, Herr Bruhn/Gemeinde, Herr Dr. Dernbach/Gemeinde,
Herr Schäfer/Gemeinde, Frau Gebhard/Erzbistum, Herr Everdiking/Erzbistum,
Herr Mönkehaus/Erzbistum) sein.
Wer tritt in Vorkasse für
den Umbau, bevor Gelder aus dem Urnenplatzverkauf zurückfließen?
Das Erzbistum Hamburg wird für einen
Kreditrahmen bei einer kirchennahen Bank sorgen. Dieser Kredit wird gewährt
gegen die Sicherheiten der Immobilie St. Thomas Morus.
Ob und inwieweit sich das Erzbistum finanziell
an den Baumaßnahmen beteiligen wird, ist bis jetzt nicht endgültig
geklärt.
Wer steht hinter der Stiftung
bzw. wer haftet für finanzielle Verluste?
Die Stiftung wird vom Erzbistum Hamburg
und der Pfarrei St. Ansgar gegründet.
Das Trauerzentrum mit Kolumbarium rechnet
sich tatsächlich nur, wenn im Kolumbarium ausreichend Urnenplätze
vermietet werden können. In den Anfangsjahren muss von Verlusten ausgegangen
werden, die die Stiftung im Rahmen der Kreditaufnahme auffangen wird. Sollte
die Akzeptanz von Urnenplätzen mittelfristig enttäuschend sein,
hat Herr Generalvikar Spiza Unterstützung durch das Erzbistum zugesagt.
Gibt es weiterhin den
„Kirchenkaffee“ nach der Sonntagsmesse?
Ja, allerdings nur dann, wenn es genügend
Ehrenamtliche gibt, die bereit sind, den „Kirchenkaffee“ durchzuführen.
Ist es sinnvoll sich mit
Kindern in einem Trauerzentrum zu treffen?
Ja, Trauer, Sterben und Tod gehören
zu unserem Leben. Das sollten wir durch einen offenen und liebevollen Umgang
mit diesem Thema praktizieren.
Was kostet ein Urnenplatz?
In den bisher errichteten Kolumbariumskirchen
und Kolumbarien kostet ein Urnenplatz zwischen €1.500,00 und €4.500,00.
Preise für das hiesige Kolumbarium stehen noch nicht fest.
Werden wir in der Gemeinde
noch Raum für unsere Gruppen haben?
Ja, es werden ausreichend Räume zur
Verfügung stehen, in denen sich die Kreise der Gemeinde treffen können.
Können wir Kinder
noch in den Gemeinderäumen spielen und Spaß haben?
Ja, weil ihr Kinder zu dieser Gemeinde
gehört, werdet ihr auch in Zukunft hier spielen und Spaß haben
dürfen. Es wird aber auch Zeiten geben, in denen es in vielen Räumen
sehr ruhig sein sollte; hier sind Absprachen erforderlich, damit niemand
den anderen stört – genau wie jetzt auch schon.
Was ist ein Trauercafé?
Das Trauercafé soll ein Ort im
Trauerzentrum sein, an dem Sie nicht nur einen Kaffee und Ihre Trauer miteinander
teilen, sondern auch Momente der Freude, der Hoffnung und des gemeinschaftlichen
Miteinander erleben können. In einem Trauercafé soll es möglich
sein, auf Menschen zu treffen, die Ähnliches erlitten haben
und darum einander vielleicht besser verstehen können.
Betreut werden kann ein Trauercafé
von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern sowie von Ehrenamtlichen,
die zuhören wollen und gesprächsbereit sind.
Welche Räume benötigt
ein Trauerzentrum?
Zur Zeit gehen wir davon aus, dass Räume
für Einzelgespräche, für Treffen von Trauergruppen, für
Beerdigungsfeiern, für die Aufbahrung des/r Verstorbenen und für
ein Trauercafé benötigt werden; ebenso ein Büro.
Wird es hier zukünftig
Taufen geben?
Ja, die Gemeinde freut sich, wenn ein
Kind oder ein Erwachsener in die Gemeinschaft aufgenommen werden möchte.
Mit welchen räumlichen
Einschränkungen hat die Gemeinde zu rechnen?
Die Gemeinde wird einige Räume an
das Trauerzentrum abgeben. Die Nutzung der Kirche sowie gemeinschaftlich
genutzter Räume an Wochentagen wird mit dem Trauerzentrum abzusprechen
sein.