Pastoralteam


Nach 20 Jahren priesterlichen Dienstes in Osnabrück, Bremen und Itzehoe bin ich seit Dezember 2008 hier Pfarrer. In Hamburg bin ich 1960 auch geboren, und so freue ich mich, „wieder da“ zu sein. 

Leben und Arbeit in einer Pfarrei, die aus drei früher selbständigen Pfarreien in Eidelstedt, Stellingen und Niendorf zusammengefügt wurde, ist  für alle Ehren- und Hauptamtliche  eine Herausforderung. Wir können die Arbeit nicht mehr so einrichten, wie es früher einmal war. Manch wünschenswerter 
Dienst ist nicht mehr zu schaffen, aber es kann auch Neues entstehen, was es früher nicht gab. Schön, dass hier so viele Menschen die großen und kleinen Aufgaben des kirchlichen Lebens mit in die Hand nehmen! Die Kirche sehe ich wie Paulus: Jede/r kann beitragen zum Leben der Gemeinde, denn „Ihr seid der Leib Christi, und jede/r einzelne ist ein Glied an ihm.“ (1 Kor 12,27). 

Ich selber möchte hier sein
- als ein Mensch unter Menschen, um Menschlichkeit zu finden.
- als ein Christ unter Christen, um Christus näher zu kommen.
- als ein Priester und Pfarrer in seiner Gemeinde, um mit den Kräften, die Gott mir geben will, meine Aufgaben in Seelsorge, Liturgie, Katechese, Verwaltung und im Gemeindeleben zu tun.

Gott ruft sein Volk auf den Weg durch diese Zeit. Ich möchte mit Ihnen gehen und hoffe, dass viele von Ihnen unterwegs mit dabei sind.

Ihr Christoph Giering, Pfarrer 

Ich wurde 1972 Jahre in Polen (Stettin) geboren und bin dort auch aufgewachsen. Da habe ich die allgemeine Schule besucht und eine ganz normale Kindheit verbracht. Ich habe zwei Geschwister, eine Schwester und einen Bruder, beide sind jünger als ich.
Nach dem Abschluss einer Automobilschule habe ich zuerst als Automechaniker gearbeitet, später im Kasino, in der Diskothek und lange Zeit auch als Bodyguard. Erst während dieser Zeit begann ich mein Abenteuer mit Gott.
Im Jahr 1996 bin ich in eine Ordensgemeinschaft eingetreten, die als ihr Charisma und erste Aufgabe die Sorge um die polnischen Auswanderer in der ganzen Welt hat. In dieser Gemeinschaft machte ich das Noviziat und die sechsjährige Formation. Gleichzeitig habe ich an der Universität in Posen Philosophie und Theologie studiert. 
Im Jahr 2004 habe ich Kontakt mit dem Oratorium in Celle aufgenommen. Nach einigen Gesprächen mit dem Superior und mit anderen Mitgliedern der Kongregation entschloss ich mich, in diese Gemeinschaft einzutreten. Da habe ich meine Ausbildung als Priesteramtskandidat gemacht und im Dezember 2006 wurde ich durch den Hildesheimer Bischof Norbert Trelle in Celle zum Diakon geweiht. Ein halbes Jahr später wurde ich in Mai 2007 in Hildesheim zum Priester geweiht. Seit Oktober 2008 gehöre ich zum Erzbistum Hamburg.
In meiner Arbeit als Priester will ich dazu einladen, eine eigene Beziehung zu Jesus aufzubauen. Für mich auf meinem Weg ist wichtig, was Jesus im Evangelium sagte: „Nicht du hast mich ausgewählt, sondern ich dich“. Der Satz hat mir gezeigt, dass der Glaube ein Geschenk, eine Gnade ist.

Ich bin von Jesus beschenkt worden und möchte gerne etwas davon weitergeben.

Ihr Adam Ulatowski, Kaplan

Mein Name ist Ludmilla Leittersdorf-Wrobel und ich bin seit 1980  in der Kirche in Hamburg tätig.

Als Gemeindereferentin  konnte ich in dieser Zeit zusammen mit vielen  Menschen erfahren und lernen, wohin Gott uns führen möchte (davon auch  8 Jahre in St. Gabriel und 4 Jahre in Thomas Morus). Nach 9 Jahren Tätigkeit im Generalvikariat ( Leitung des  Referates für außerschulischen Religionsunterricht) freue ich mich wieder  mit Menschen in einer Gemeinde leben zu dürfen. Obwohl mein Wohnort mit meinem Mann und meinen beiden großen Töchtern weiterhin in Poppenbüttel bleiben wird, wünsche ich mir auch hier Heimat zu finden. 

Daher möchte ich mir  viel Zeit nehmen, um in Gesprächen und Besuchen möglichst viele Kennen zu lernen und im gegenseitigen Hinhören zu verstehen, wie wir gemeinsam Gemeinde gestalten  können. 

Ihre  Ludmilla Leittersdorf-Wrobel

Mein Name ist Birgit Nowak und ich bin seit dem 1. August 2008 Gemeindeassistentin in der Pfarrei St. Ansgar. 1964 bin ich in Hamburg geboren; hier bin ich auch zur Schule gegangen und habe in meinem ersten Beruf als Sachbearbeiterin in der gesetzlichen Unfallversicherung gearbeitet. 1991 habe ich geheiratet und mit unserem ersten Kind diesen Beruf aufgegeben. Mittlerweile wohnen wir in Pinneberg und haben drei Kinder im jugendlichen Alter. Als nicht-berufstätige Mutter hatte ich viel Zeit, mich ehrenamtlich in meiner Heimatgemeinde zu engagieren. Eines Tages kam dann der Wunsch auf, das Hobby zum Beruf zu machen und Gemeindereferentin zu werden. So begann ich 2001 mit dem Würzburger Fernstudium „Pastorale Dienste“ und konnte dieses Ende 2007 abschließen. Damit ist meine Ausbildung zur Gemeindereferentin aber noch nicht beendet: meine vierjährige Assistenzzeit möchte ich nutzen, um viele Erfahrungen in der Praxis zu sammeln, die Pfarrei St. Ansgar mit ihren Kirchenorten St. Gabriel, St. Thomas Morus und St. Ansgar,  mit ihren Menschen, Gruppen, hauptamtlich wie ehrenamtlich Tätigen, ihren Konzepten und gemeinsamen Aktivitäten und ihrem Dasein im Geiste Gottes kennen zu lernen. 
Ihre Birgit Nowak